27.5.07

wochenendamüsement

gestern abend war wieder deutschsprachiges gruppentreffen.
zuerst auf der bastione, wo wir uns zuerst zu acht, später zu elft auf ein stylisches weißes ledersofariesenspielwiesenbett mit im wind flatterndem himmel abgelegt haben und uns dann vom rotkrawattierten kellner cocktails haben servieren lassen.
bis auf susi und pia, die es echt stylisch fanden, fanden wir es eher ziemlich lächerlich, aber war auch grade deshalb trotzdem lustig. jedenfalls wars bequem.



danach sind wir aber der billigeren preise wegen und weil es nach etwas derberem gelüstete ins foghorns umgezogen.

das foghorns hat ein paar absolut unschlagbare vorteile:

1. es gibt erdnüsse, soviele wie man will. die werden einem auf den tisch geknallt, schalen gehören auf dann den boden, sonst wird man von der bedienung damit behäuft.
soviel erdnüsse wie man will heisst wiederum: essen UND entertainment in einem, denn automatisch erfolgen erdnusschlachten und battles um treffer in diverse ausschnitte und münder. klingt infantil, ist es auch. aber macht spass.

2. springbok. das ist ein hauseigenes getränk, gemixt aus baileys und pfefferminzlikör sowie einer "geheimen zutat" (keine ahnung ob da echt noch was anderes drin ist...) sieht im glas cool aus - exen und dann im mund schütteln, schlucken und tiiiief atmen. ist wie zähneputzen, nur besser.

3. freirunden. weil wir regelmäßig kommen und so liebe erasmusler sind mit denen man es gut meint kriegen wir eigentlich jedes mal ne freirunde.
gut, wir lassen aber auch einiges an kohle da.

4. nach hause dauerts (für simon und mich) drei minuten.


ausflüge ins foghorns enden jedenfalls nie nüchtern und nie früher als man dachte. so wurde es gestern halb vier, bis wir uns nach diversen ständchen für jürgs imaginären geburtstag (zwecks herbeileitung einer neuen freirunde, das lokal hat immer brav mitgesungen ;) ), diversen mirthorunden, einem versuch das lustige saufspiel rock'n'roll zu spielen und natürlich endlosen erdnussbattlen losreißen konnten.

simonaxel hat heute morgen auch endlich ausdrücken können, wie er sich an einem morgen nach dem foghorns fühlt: wie 'ne besoffene erdnuss!



drei stunden später, nämlich um sieben sind wir dann wieder aufgestanden und nach villasimius gefahren.



das wetter war zuerst ganz ok, leider nicht ganz toll und vor allem ziemlich windig. dafür war der strand noch leerer als ich dachte und das wasser ist im moment perfekt.
toll war vor allem auch pias neues spielzeug, ich bin neidisch.




ein schöner tag, und jetzt bin ich mal wieder tot.